Florian Gilges im Interview

28 Feb

FERNAB VON BELIEBIG! Unter diesem Motto designt Florian Gilges Möbel und Wohnzubehör. Seine Marke gilges hat der Architekt und gelernte Tischler 2009 gegründet. Mittlerweile gibt es die Produkte des gebürtigen Bonners in ganz Europa zu kaufen – produziert werden sie allerdings in ihrer Heimat Deutschland.

gilges gibt’s übrigens auch ab heute im Designer-Sale! Einfach mal nachschauen unter http://www.bamarang.de!

Designer Florian Gilges

Herr Gilges, eigentlich haben Sie nach Ihrer Tischlerausbildung ja ganz klassisch Architektur studiert. Wie kam es denn dann zum Möbeldesign? 

Möbel aus dem Werkstoff Holz waren schon lange vor meiner Ausbildung zum Tischler eine Leidenschaft. Während des Studiums habe ich Entwurfsstrategien erlernt, außerdem brachte es mir den Umgang mit Formen, Farben und Materialien näher. Außerdem habe ich gelernt mit verschiedenen Programmen umzugehen, mit denen ich auch heute noch sehr viel arbeite.

2009 haben Sie gilges gegründet. Wie kamen Sie auf die Idee, Ihr eigenes Label auf den Markt zu bringen?

Dafür gab es eigentlich kein ausschlaggebendes Ereignis. Entweder man macht es einfach, oder man ärgert sich später, es nie getan zu haben.

Beschreiben Sie den Stil von gilges in drei Worten.

Minimalistisch. Grafisch. Markant.

Wie entwickeln Sie Ihre Produkte? 

Manchmal ist die Idee einfach so da, manchmal ist es ein langes Herantasten. Genauso is es mit der Produktentwicklung – manchmal passt alles auf Anhieb und manchmal ist es eine endlose Prototypenschlacht.

Sie arbeiten viel mit Modulen. Welchen Vorteil hat das denn? 

Der Vorteil von Modulsystemen ist ihre große Flexibilität. Das erhöht die Langlebigkeit. Möbel von Gilges sind keine Wegwerfprodukte, sondern sollen dem Kunden lange Freude bereiten. Außerdem ermöglichen modulare Konstruktionen es, die Produktionskosten zu senken. Da wir ausschließlich in Deutschland produzieren, ist das natürlich besonders wichtig.

Wen möchten Sie mit Ihren Möbeln ansprechen?

Alle die, denen sie gefallen. Da fast alle Entwürfe aus Eigenbedarf entstanden sind, bin ich so gesehen meine eigene Zielgruppe. Es hat sich gezeigt, das die gilges-Zielgruppe weit gefächert ist.

Wer ist alles am Designprozess bei gilges beteiligt?

In der Regel entwerfe ich die Produkte ganz allein –  aber meine Frau ist die harte Korrektur. Ohne Sie wären die Möbel nicht so wie sie sind. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

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