Archiv | März, 2012

Tierischer Wandschmuck

26 Mrz

Geweihe waren gestern – jetzt schmücken Plüschtrophäen unsere Wände! Im Bamarang Sale gibt’s gerade Pandabär, Kuh und mehr  zum an die Wand nageln. Die Plüschkopfe von Bibib & Co sehen außerdem nicht nur gut aus – sie sind auch garantiert tierfreundlich!

Waiting for spring..

19 Mrz

Andreas Linzner

15 Mrz

Retro-Frottierwaren? Wer jetzt an Omas Handtücher aus den 70ern denkt, liegt gar nicht so falsch. Das man aus denen allerdings süße Stofftiere machen kann, hätten wahrscheinlich die Wenigsten gedacht. Doch genau dass tut der Frottierler Andreas Linzner. Im Interview erzählt er, was das Besondere an seinen weichen Kunstwerken ist.

Seine süßen Kuscheltiere gibt’s ab heute im Designer-Sale unter http://www.bamarang.de!

Die Muster Ihrer Produkte stammen aus den 50ern, 60ern, 70ern und 80ern. Was verbinden Sie mit dem Lebensgefühl dieser Zeit?
Eine Sehnsucht im Allgemeinen und die unglaubliche Vielfalt an Mustern und Farben. Vieles war damals einfach neu und besonders – das vermisse ich Heute sehr.

Wie kamen Sie auf die Idee aus Handtüchern Neues zu kreieren?
Ich habe mich während meiner Ausbildung zum Herrenschneider in das Material verliebt und es ist eine tolle Herausforderung damit zu arbeiten. Die Liebe ist so groß, dass ich sogar viel Zeit mit Recherchen über die Kulturgeschichte des Frottierhandtuchs verbringe.

Was ist für Sie das Besondere an Frottier?
Ein Gewebe mit sehr vielen Schlingen, die dem Stoff eine gewisse Dimensionalität verleihen. Das gibt mir viele Möglichkeiten damit kreativ zu sein.

Ihre Designs bringen ja gleichzeitig den Aspekt des Upcyclings ins Spiel. Worin sehen Sie dabei die Chancen?
Diesen Aspekt habe ich schon vor über 11 Jahren beachtet, damals war „green“ aber noch nicht so hip. Es ist für mich wichtig, gerade in einer solch konsumorientierten Welt wie der, in der wir leben,  Materialien zu verarbeiten, die eine Geschichte haben. Sie haben durch ihre Beständigkeit, weil sie schon gebraucht wurden, Ihren Charme und Ihre Verwendbarkeit nicht verloren und haben es verdient eine zweite Chance bekommen. Frottier ist ein robustes Material, das durch seine Schlingenoberfläche länger hält. Mein Leben ist wie meine Arbeit mit solchen Themen geprägt. Wir haben endlich eine Zeit erreicht, wo dies mehr wahrgenommen wird und die Menschen sich mehr damit auseinander setzen. Ich erinnere meine Kunden an alte Zeiten, lasse Sie träumen oder auch nur daran erfreuen, dass Sie ein Produkt erwerben können, dass eine Geschichte erzählt.

Was war die schönste Reaktion die Sie jemals auf eines Ihrer Produkte bekommen haben?
Ich höre oft, dass meine Figuren zu Lieblingsfiguren werden und immer und überall, gerne bei Kindern, dabei sein müssen. Es berührt mich sehr dies zu hören.
Manchmal muss ich sogar abgeliebte Figuren wieder heil machen und den Doktor spielen. Sie begleiten Menschen eine bestimmte Zeit und diese haben Ihre Freude dabei. Das ist ein wunderschönes Kompliment.

Wie sieht Ihre Zielgruppe aus?
Sie wohnt in Los Angeles, in London, in Kopenhagen, in Paris, in Hong Kong, in Zürich, in Frankfurt oder in Hamburg, ja sogar in Obergünzburg im Allgäu. Meine älteste Kundin ist 78 Jahre alt und die Jüngste ist noch nicht geboren. Da sind es die Eltern, die sich schon mal freuen und jeder sieht anders aus. Vielfältig und jeder ein Unikat, wie meine Figuren.

Wie werden Ihre Produkte hergestellt?
Meistens ist eine Nähmaschine mit im Spiel. Manchmal bediene ich diese. Aber die Figuren werden alle von liebenswerten Frauen in einem kleinen Familienbetrieb in Bayern in liebevoller Handarbeit gefertigt.

Woher bekommen Sie Ihre Frottierwaren?
Das sind neben Frottierhandtüchern auch Frottierbademäntel, Frottiergardinen, Frottierschürzen oder Frottierkleider. Diese kommen aus einem Textil-Recyclinghof in Niedersachsen. Dort werden sie für mich aussortiert und ich sortiere dann nochmal nach. Dann werden sie gründlich gereinigt und von mir noch ein zweites Mal geprüft.

Wie würden Sie den Stil Ihrer Arbeiten beschreiben?
Ich kann mich da nicht festlegen, weil es eine Mischung ist. Es hat eine Art von künstlerischem Denken und dann wiederum von Design. Ich interessiere mich für Mode, Kunst und Design.  Der Tischler arbeitet mit Holz – ich bin Frottierler und arbeite mit Frottierhandtüchern.

Findet man Ihre Produkte auch bei Ihnen Zuhause?
Ja 🙂 Ganz am Anfang habe ich sogar jeden Tag etwas aus Frottier angezogen.

Gartenparty

12 Mrz

Wer dachte, Gärtnern ist was für gelangweilte Rentner mit Schrebergarten, hat sich definitiv getäuscht – denn ja: Gießkanne, Rechen und Co sind Trend! Es muss ja nicht gleich ein eigener Gemüsegarten sein – auch ein paar kleine Blümchen auf dem Balkon machen schon was her. Aber 08/15 Tools vom Baumarkt? Nein, danke! Denn wir wollen auch mit Schaufel in der Hand gut aussehen. Genau zu diesem Zweck hat der englische Onlineshop Wild & Wolf eine Kollektion mit verschiedensten Gartenwerkzeugen entworfen: „The Thougtful Gardener“. Diese gibt’s gerade im Designer-Sale auf http://www.bamarang.de. Also, ab nach draußen! Denn schon eine persische Weisheit besagt:

Man muß nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.

Grace

8 Mrz

gesehen: Stilwerk Düsseldorf, White Wall

Frischluftdesign

7 Mrz

 

Platz der Deutschen Einheit, Düsseldorf

heroes_berlin

4 Mrz

Julia Herzog von heroes_berlin hat nicht nur eine Leidenschaft, sondern gleich zwei: die Kunst und die Musik. Das spiegelt sich auch in ihren Kunstwerken wieder. Im Bamarang Interview spricht die Berlinerin über Inspirationsquellen, Glittereffekte und Rockstars.

Hallo Julia! Jimi Hendrix, David Bowie, Johnny Cash – warum spielt die Musik in Deinen Bildern eine solch große Rolle?
Ich mache selber Musik (independent) und liebe Kunst – da lag die Verbindung von beidem nahe.

Wenn Deine Kunst ein Song wäre – welcher wäre es? Warum?

Künstlerin Julia Herzog

„New Born“ von Muse. Der Song ist zum Teil elektronisch, trotzdem steckt viel Handarbeit darin – manches überdauert die Zeit und taucht in neuem Kontext wieder auf.

Wer ist Dein Lieblingsmusiker?
Meine Lieblingsbands sind Sonic Youth und Depeche Mode. Die Künstler von hereoes_berlin mag ich natürlich auch alle.

Was inspiriert Dich?
Natur, Musik und die Straßen von Berlin.

Wann hast du mit Deiner Kunst angefangen?
Angefangen zu malen habe ich noch bevor ich laufen konnte. Es folgten Grafitti und Comics. Dann habe ich den Computer entdeckt und kam so zur Medienkunst.

Welche Techniken wendest Du dabei an?
Ich mache viel mit dem Computer, hauptsächlich Illustrator und Photoshop. Zusätzlich bearbeite ich viele Bilder mit Acrylfarbe, Spray und Glittereffekten. Jedes einzelne Werk ist ein Unikat.

Wie lange brauchst Du circa für ein Bild?
Sehr unterschiedlich, einen Tag bis eine Woche. Manchmal überarbeite ich ein Bild nach einiger Zeit auch wieder.

Welches ist Dein persönliches Lieblingswerk und warum?
Eine Collage namens „Rocklegends never die“. Mit Jimi Hendrix, Jim Morrison, Amy Winehouse und Kurt Cobain zusammen auf einem Bild.

Was wünschst Du Dir für Heroes_Berlin in der Zukunft?
Ich möchte an unterschiedlichen Orten der Welt ausstellen und meine Bilder dorthin verkaufen. Ich würde mich freuen, wenn gute Musiker der letzten Jahrzehnte und von heute  auch noch in den Kinderzimmern meiner Enkel hängen würden.

Was würdest Du jungen Künstlern raten?
Macht die Sachen, die Euch am Herzen liegen, lasst Euch nichts sagen und glaubt an Euch – manchmal lässt der Erfolg etwas auf sich warten. Ich bin der Meinung dass die Bedeutung der Kunst in der Zukunft noch zunehmen wird.

Was war die schönste Reaktion die Du jemals auf ein Bild von Dir bekommen hast?
Ein befreundeter Musiker fragte mich, wann es denn soweit wäre, dass ich ihn malen würde. Schön war auch, als vor kurzem ein großer Berliner Club Interesse an einem Druck angemeldet hat.

Bamarang wünscht Julia weiterhin viel Erfolg! Ihre Kunstwerke gibt’s ab heute im Designer-Sale unter http://www.bamarang.de!