Gandalf Hammerbacher

7 Apr

Landschafts-, Industrie- und Architekturfotografie: das sind die Schwerpunkte des Münchner Fotografen Gandalf Hammerbacher. Ob das Olympiastadion, eine Berglandschaft oder die Allianz Arena – der 30-jährige schafft es, scheinbar alltägliche Dinge problemlos in eine neues Licht zu rücken. Im Interview spricht er über Schlüsselstellen, Architektur und Shanghai.

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Wolkenkratzer, Skylines – bei deinen Bildern geht es oft um Höhe. Wie hoch hinaus möchtest Du – karrieretechnisch gesehen – mit Deinen Bildern?
Darüber mach ich mir keine Gedanken. In meinem Fokus steht immer der nächste Schritt und von dort aus sehe ich dann weiter zu Nächsten.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Anfänglich wollte ich Kameramann werden. Nach einem Praktikum bei einem Fotografen und einigen Jahren Arbeit als Fotoassistent für viele verschiedene nationale und internationale Fotografen bin ich bei der Fotografie angekommen.

Gab es ein bestimmtes Ereignis, das Dich und Deinen Werdegang besonders beeinflusst hat?
Mein Werdegang wird immer wieder von vermeintlich kleinen Momenten beeinflusst, die dann zu einer neuen Richtung führen. Auf jede Aktion folgt eine Reaktion, die potenziell eine Schlüsselstelle sein kann.

Was inspiriert Dich?
Ich bin sehr neugierig und immer auf der Suche nach für mich noch Unentdecktem. Also wirklich alles, was ich noch nicht kenne hat das Potenzial mich zu inspirieren.

Wie würdest Du den Charakter Deiner Fotografien beschreiben?
Klassisch, manchmal inszeniert und immer auf höchstem handwerklichem Niveau umgesetzt und ausgearbeitet.

Verwendest Du eine bestimmte Technik?
Ja ich habe meine eigenen Techniken – aber im Detail bleibt das mein Geheimnis. 🙂

Wann ist es ein Motiv wert, fotografiert zu werden?
Das muss prinzipiell jeder für sich entscheiden. Ich habe zwei Herangehensweisen beim fotografieren: Die eine ist die zielgerichtete Art zu arbeiten, bei der ich im Vorfeld genau weiß was ich will. Bei der anderen lasse ich mich von meiner Umgebung treiben und inspirieren.

Deine Fotografien haben oft etwas mit Architektur zu tun. Welchen Bezug hast Du dazu?
Ich mag Linien und ich mag es, wenn Dinge geordnet sind. Von dieser Kombination gibt es in der Architektur eine Menge.

Gibt es ein Bauwerk, das Dich besonders beeindruckt und inspiriert hat?
Nein. Die Dinge die mich fotografisch faszinieren wirken immer mit voller Energie auf mich, egal ob klein oder groß.

Was würdest Du gerne einmal fotografieren, bist aber bis jetzt noch nicht dazu gekommen?
Es gibt noch so Einiges für mich zu entdecken – ich glaube, mit Shanghai mache ich weiter.

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