Archiv | Designer im Porträt RSS feed for this section

T-Shirt Glamour

1 Jun

    

Jill Asemota und Ivana Jagla kennen die wichtigen Fashion-Hot-Spots. Jill ist gerade zurück aus Cannes, dort war sie eingeladen zu Carine Roitfeld´s „Perfect Black Wardrobe“ Fashion Show bei der amFar Gala in Antibes, einer jährlichen Charity-Veranstaltung gegen Aids. „Auf der After-Show Party habe ich befreundete Models mit ein paar Chaya Couture Kleidern ausgestattet.“, erzählt sie. Ihre Stimme ist rau – sie habe sich in Cannes ein wenig verkühlt, fügt sie entschuldigend hinzu. Jill und Ivana sind viel unterwegs und halten die Augen offen: „Vorallem auf Reisen finden wir Inspirationen für die Motive unserer T-Shirts bei Chaya Lifestyle.“

Das Label Chaya hat Jill während ihres Kommunikationswissenschaft-Studiums in Stuttgart 2009 gegründet. Der Name Chaya verkörpert die unabhängige, stolze Frau. Gleich im Folgejahr sorgte sie dann mit „Chaya Couture“ auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin für Aufsehen und lernte dort auch die Mode-Bloggerin Ivana Jagla kennen. Beide haben während der Schulzeit gemodelt und eine Leidenschaft für die Welt der Mode. Sie ergänzen sich sehr gut und leiteten gemeinsam in Berlin einen Chaya Pop-Up-Store.

„Das war eine lehrreiche, aber keine leichte Zeit!“, berichtet Jill. „In Berlin ist es schwierig, sich als kleines, neues Label Gehör zu verschaffen, weil es so viel Konkurrenz gibt und im Moment dort vor allem skandinavische Designer gehyped werden. Die Chaya Couture Linie besteht vorwiegend aus High Fashion Kleidern, die auch gut auf Roten Teppichen getragen werden können.“ Nach sechs Monaten Erfahrung in Berlin haben Jill und Ivana eine neue Strategie und Konzept neben Chaya Couture entwickelt: Chaya Lifestyle. „Wir machen jetzt zusätzlich T-Shirts, aus dem einfachen Grund, weil T-Shirts jedem passen und eine größere Zielgruppe ansprechen.“, erklärt Jill. Werbeträger für die T-Shirts sind Promis, von Dirk Nowitzki, Bastian Schweinsteiger, Kool Savas zu Jimi Blue Ochsenknecht – gezeigt wird die High-Society auf dem dazugehörigen Chaya Lifestyleblog, den vorwiegend Ivana betreut. Außerdem haben sie den Label-Sitz nach München verlagert: „Ivanas Mann Jan Jagla ist Basketball-Spieler beim FC Bayern. Da war es naheliegend für uns, dass wir unsere Münchner Kontakte Vorort sehr viel besser pflegen und einbeziehen können!“

Die Strategie sich mit Promi-Gesellschaft zu umgeben geht auf: Die Bild featured Jill und damit Chaya mit Foto im H´Ugo`s, Ivana zeigt sich mit der gesamten Profi Basketball Mannschaft, ausgestatten in Chaya, bei der Constantin Film Premiere oder die TZ schreibt über Bastian Doreth, Bayern Basketballer im Chaya T-Shirt. Champagner, Mode und erfolgreiche Sportler – das kann in München nicht falsch sein.

Die Chaya Lifestyle T-Shirts gibts aktuell im Bamarang Sale!

Chaya auf Facebook folgen/Bamarang.de auf Facebook folgen.

Advertisements

Nostalgiezocken und Retrogaming

25 Mai

Mit alten Spielkonsolen Geld verdienen? Geht das? Sebastian Kost und Julian Meyn aus Berlin machen genau das. Seit fünf Jahren führen sie das E-Commerce Unternehmen Konsolenkost und verkaufen erfolgreich und mittlerweile weltweit in ihrem Online-Shop Konsolenkost.de, bei Ebay und bei Amazon alles, was das Zockerherz höher schlagen lässt. Mit inzwischen 30 Mitarbeitern, fast 300.000 Kunden und einem Sortiment von über 50.000 Artikeln rund um das Thema „Games und Konsolen von Retro bis heute“.

Die Idee einen großen Game-Shop im Internet zu haben ist bestimmt schon 10 Jahre alt. Schon damals dachte ich, es wäre doch cool, wenn man die Games von damals bis heute in einem großen Shop kaufen könnte. Ich habe damals noch selber gesammelt und so kam eines zum anderen.“, erzählt Sebastian Kost. Die erste Konsole die Sebastian damals verkauft hat, war eine Mega Drive und zusätzlich doppelte, aber seltene Nintendo-Spiele. Angefangen mit heimischer Sammlung und Vertrieb in der eigenen Wohnung war bald kein Lagerplatz mehr, eine größere Wohnung folgte, dann ein Loft und jetzt ist Konsolenkost.de in einem Gebäude untergebracht, das über mehrere Etagen 1400 qm Arbeits- und Lagerfläche bietet. Inzwischen ist aus den doppelten Anschaffungen ein breites Sortiment mit über 40 neuen und alten Konsolensystemen geworden – darunter viele exotische Konsolen wie Intellivision, Vectrex, Odyssey und Interton, die heute in der breiten Masse nicht so bekannt sind und natürlich die Klassiker wie SNES, NES, GameBoy, Mega Drive und Atari 2600.

Konsolen und Zubehör bezieht Konsolenkost.de aus einem weltweiten Händlernetzwerk und den Kunden selbst. „Die seltenen und tollen Sachen liegen meist noch auf den Dachboden oder sind versiegelt in der Sammlung von Privatpersonen zu finden. Oft kommen Sammler auf uns zu und verkaufen uns ihre komplette Sammlung auf einen Schlag. Wir kaufen aber natürlich auch von der Oma, die noch einen GameBoy unter ihrem Sofa gefunden hat!“, zeigt Julian Meyn auf. Gebrauchtware von privat ist allerdings selten im besten Zustand. Daher wird bei Konsolenkost.de vor Ort repariert, was sich reparieren lässt. Ersatzteile werden, wenn vorhanden, von Händlern bezogen, aber oft direkt aus irreparablen Geräten ausgebaut. Hierfür gibt es bei Konsolenkost.de eine eigene Reparaturabteilung, die sich eigens darum kümmert, alte Geräte wieder gebrauchsfit zu machen.

Bei Konsolenkost.de wird in der Mittagspause oft eine Runde Mario Kart gespielt oder ein GameBoy mit Link Kabel und Tetris zur Seite genommen. „Zocken ist natürlich bei vielen unserer Mitarbeiter sehr beliebt und wir haben von dem krassen Zocker der jede freie Minute spielt, bis zum Mitarbeiter, der eher selten spielt alles dabei. Wichtig ist, dass sich unserer Mitarbeiter mit alten sowie neuen Games identifizieren können – damit jeder weiß, mit was er es da zu tun hat. Einige Mitarbeiter sammeln auch selbst und zocken in der Regel mehr Retro-Spiele als Neue.“, erklärt Julian. Er selbst mag noch immer den grauen GameBoy am liebsten: „In Tetris bin ich nicht so leicht zu schlagen.

Retro Games wecken in mir eine Form der Nostalgie. Wenn man als Kind mit einer Konsole aufwächst verbringt man in der Regel viel Zeit damit. Viele positive Erfahrungen mit den Spielen und seinen Freunden sind fest im Gedächtnis gespeichert. Wenn ich an Super Nintendo denke, dann denke ich an rasante F-Zero Wettrennen mit meinem Vater, Mario Kart Duelle mit meinen Freunden, jede Menge geheime Welten rund um Super Mario World oder lange Abende mit Secret of Mana. Die Zeit ist das, was uns Alle prägt, und viele von uns haben in ihrer Kindheit nun ein Mal mit Games verbracht. Daher ist dies für uns fast alle etwas ganz Besonderes geworden und für mich persönlich einfach eine Leidenschaft und Glück das ich damit arbeiten darf.“, fügt er hinzu.

Von Konsolenkost.de gibt es noch bis zum Freitag, den 01.Juni unter anderem GameBoys in unterschiedlichsten Farben!

Konsolenkost auf Facebook folgen und ein Wunschmonster bekommen.//Bamarang auf Facebook folgen.

Und wer noch immer nicht genug bekommen von Retro und Konsolen, dem sei folgendes Video als Zugabe empfohlen:



Glück abzugeben!

18 Mai

Nena Dietz ist gelernte Kommunikationsdesignerin und eine Glücksschmiedin – sie entwirft viele kleine Sachen, die Menschen im Alltag Glück auf den Weg geben – von Monster Glückskeksen zu fröhlichen Tapetensticker. Seit 2008 betreibt Nena Dietz Glueckssachen.de und damit Grafik und Papierprodukte, die glücklich machen. Nena arbeitet als freie Grafikerin und entwirft die Produkte auf Glueckssachen.de als Ausgleich zu ihrem Arbeitsalltag: „Ich sehe meine Glückssachen selbst als großes Glück: ich habe die Möglichkeit mich damit auszutoben, schöne Sachen zu entwerfen, für jede Zielgruppe, gerade so wie mir die Idee kommt.“, erzählt sie.

„Bei meinen Projekten komme ich leider viel zu wenig dazu Illustrationen zu machen, das fehlt mir manchmal. Aber dann ist das Glücksmonster geboren: ein Gute-Laune-Ding, dick, gemütlich und geschlechtlos! Seit dem spiele ich alle nur erdenklichen Szenerien mit dem Monster durch.“, fügt Nena hinzu. Das schwarze Monster, mit zwei großen Kulleraugen, erfreute sich großer Beliebtheit. Freunde, Bekannte und Fans durften sich auf ihrer Facebook-Fanpage  Themen-Monster wünschen, die Nena je nach freier Zeit auch umsetzte. „Insgesamt habe ich schon 174 unterschiedliche Monster gemalt. Vom Fliegenpilz- zum Urlaubsmonster.“, zählt sie auf.

Nenas Illustrationen sind freundliche und vereinfachte Piktogramme, die auf Anhieb Sympathie hervorrufen. „Mir ist wichtig, dass Kinder sowie Erwachsene etwas mit meinen Sachen anfangen können. Ich denke immer an die ganze Familie. Ich arbeite daher weniger mit Sprache, sondern mit Grafiken, die auf einen Blick funktionieren – auch bei Kindern.“, erläutert Nena. Kinder liegen ihr besonders am Herzen und darum hat sie zusammen mit Sabine Vogel ein Monster Merkspiel entworfen, dessen Erlös zu 100% an das Projekt Villa Social geht, das brasilianischen Kindern Schulunterricht und behütetes Spielen anbietet.

Nena ist ein geselliger Mensch. Nicht nur, dass sie viel mit ihrem Bruder Andreas Dietz zusammen entwirft und umsetzt, viele Ideen und Anregungen kommen auch aus ihrem Freundes- und Verwandtenkreis: „Ich entwickle die Produkte selbst, aber da ich einen großen Grafiker-Freundeskreis habe, denken manchmal ein paar liebe Leute mit. Einige Produkte sind aber als offizielle Gemeinschaftsprodukte enstanden: Die Singlekarten mit meinem Bruder Andi, der Karten-Kalender mit meinem Freund & Grafikdesigner Hans Weidhofer. Ich arbeite einfach gerne mit Leuten zusammen, die ich sehr mag.“

Der Kartenkalender, die Single-Karten und die Glückskekse „Lucky Monster“ gibts im Bamarang Sale!


Glückssachen„auf Facebook folgen und ein Wunschmonster bekommen.//Bamarang auf Facebook folgen.

What a lady! What a lamp! What a Lampentier?

11 Mai

Viele Gegenstände hat Georg von Breitenbuch schon dokumentiert, klassifiziert, angefragt und bewertet. Jahrelang war er Museologe und Galerie-Mitarbeiter in Dresden – bis ihm ein Gegenstand aus einem der Museumsbestände ein besonderes Leuchten in die Augen zauberte: eine Lampe. Natürlich nicht irgendeine Leselampe, es war ein Lampen-Vogel.

Dieser Lampen-Vogel war für Georg von Breitenbuch eine tatsächliche Erleuchtung. „Als ich den Lampen-Vogel gesehen habe, ist mir klar geworden, dass ich nicht mehr als Museologe arbeiten werde, sondern Lampen machen will. Lampen, die anderen Menschen so ein Leuchten in die Augen zaubern, wie mir der Lampen-Vogel.“, erinnert er sich. Inspiriert von dem Museumslampenvogel zeichnete er Lampen-Vogel-Entwürfe und legte seinen Favoriten – einen Storch – in einer Drechsel-Werkstatt vor: „Ich wollte eigentlich erst Mal nur einen – nur für mich. In der Werkstatt haben sie mir dann gesagt, wie viel ein Vogel oder 50 Vögel kosten würden. Da bin ich das Risiko eingegangen und habe gleich eine ganze Ladung machen lassen.“

Bei einem Lampenstorch ist es nicht geblieben. Georg von Breitenbuch hat 2010 das Unternehmen „Das Lampentier“ gegründet und sich selbstständig gemacht. Jetzt hat von Breitenbuch den Grundstock für seine eigene Sammlung gelegt: neben dem Lampenstorch sind jetzt auch ein Lampofant, eine Lampiraffe, eine Schlangenlampe und eine Lampenkatze erhältlich. „Das besondere an den Lampentieren ist, dass sie in jeden Raum ein fröhliches Moment mitbringen. Außerdem ist der Lampenschirm direkt mit dem Tier verbunden.“, erklärt von Breitenbuch. Tatsächlich balanciert der Lampofant sehr grazil und elegant den Lampenschirm, die Schlange trägt ihn auf dem Kopf und die Katze auf ihrem Schwanz. Alle Lampentiere sind kleine verspielte Schmuckstücke – sogar handbemalt. Als Zusatzangebot können Kunden sich auch Lampenschirme nach Maß und eigener Vorstellung über „Das Lampentier“ umsetzen lassen, sei es mit einem besonderen Stoff, eine bestimmte Größe oder Schmuckborten.

Georg von Breitenbuch lässt seine Lampentiere und Lampenschirme in Zusammenarbeit mit Werkstätten anfertigen und bemalt Einzelstücke selbst. Für das British Weekend auf einem Rittergut in Hannover hat er einen britischen Lampofant entworfen und kann sich vorstellen auf Anfrage Unikate für Kunden zu gestalten. In Zukunft werden sich noch ein Hund und vielleicht ein Wildschwein zu Georg von Breitenbuchs Lampentieren gesellen. Haustiere hat er allerdings nicht: „Das liegt bestimmt daran, dass wir schon so viele nette und pflegeleichte Lampentiere zu Hause haben!“, schmunzelt er. Auf seinem Schreibtisch steht der Lampenstorch: „Damit ich mich immer an den Moment der Inspiration erinnere.“, schließt er.

Lampofant, Lampiraffe und Lampenstorch sind ab sofort bis zum 17.Mai im Bamarang Sale erhältlich!

„Das Lampentier“
auf Facebook folgen.//Bamarang auf Facebook folgen.

Die Vogue sagt Afrocentric – wir sagen Nyah und ich!

8 Mai

Marie-Fleur Gloy hat nicht nur einen blumigen Namen, sie ist auch durch und durch eine Frohnatur mit einem Faible für kräftige Farben. Beim Skypen trägt sie mittelblauen Lidschatten, er wirkt farblich abgestimmt auf die türkise Wand im Hintergrund. Marie-Fleur hat lange blonde Haare und ein zauberhaftes Lächeln. Wieso sie bunte Stoffe zum Nähen für die Designs ihres Labels „Nyah und ich“ bevorzugt? „Ich glaube das liegt an meinem Charakter. Ich bin immer sehr positiv und optimistisch eingestellt. In meinem Kleiderschrank gibt es ganz wenig Grau und Schwarz – ich mag keine tristen Sachen!“, erzählt sie.

Das Label „Nyah und ich“ hat Marie-Fleur für ihre Diplomarbeit 2010 an der RSAK konzipiert – inspiriert durch ihr besonderes Interesse an Afrika. „Ich habe mir sehr viele Dokumentationen über Land und Leute angesehen und bin beeindruckt von den Frauen und ihren Kleidern!“ Selbst war Marie-Fleur noch nicht in Afrika, ihr Freund aber schon: „Er hat sehr viel gefilmt als er dort gereist ist und mich für den Kontinent Afrika mehr als begeistert!“, schwärmt sie. Ihr Label bedeutet für Marie-Fleur afrikanisch-deutsche Freundschaft: „Nyah ist ein afrikanischer Mädchenname und steht für die afrikanischen Stoffe, die ich einkaufe. Das „ich“ in „Nyah und ich“ bin ich und damit stehe ich stellvertretend für das europäische Mädchen und die Schnitte meiner Designs, die sich an europäischen Trends orientieren. Das Herz in meinem Logo symbolisiert die Freundschaft und Verbundenheit die ich empfinde.“, erklärt sie. In Holland hat Marie eine Stoff-Fabrik gefunden, die nach west-afrikanischem Vorbild Stoffe mit Wachsbatik coloriert. Seitdem näht sie Taschen, Kleider, Hosen oder Fliegen aus den Wachsbatikstoffen. Beim Arbeiten inspiriert sie besonders afrikanische Musik. Ihr Lieblingslied? „Premiere Gaou von Magic System.“

 

Ab dem 08.05 haben wir im Bamarang Sale Marie-Fleurs Schlüsselbänder, Schleifenketten und die Herztasche von „Nyah und ich“ für alle Liebhaberinnen von Africa-Prints!

Nyah und ich auf Facebook folgen.//Bamarang auf Facebook folgen.