Archive | Februar, 2012

FoundRe

28 Feb

Andreas liebt Wohnzubehör aus recyceltem Holz – genau wie Andreas, der Inhaber des Shops LuxadFoundRe.  Seitdem der Inhaber vom Rahmenladen Luxad FoundRe entdeckt hat, vertreibt er dort die Unikate der US-Marke.

FoundRe gibt’s zur Zeit übrigens exklusiv im Designer-Sale unter http://www.bamarang.de!

Wie bist du zu FoundRe gekommen?
FoundRe habe ich nach langem Suchen Mitte 2011 in einem Blog gefunden. Ich
hatte zu der Zeit schon fast aufgegeben einen zweiten Hersteller zu finden,
der Bilderrahmen aus recyceltem Holz herstellt. Das war nicht einfach.
Häufig werden neue Rahmen auf „alt“ gemacht oder absolut langweilige
Holzleisten zu Rahmen verbaut.
FoundRe produziert Bilderrahmen meistens aus alten Türen, die aus
Abbruchhäusern stammen. Meist sind das Holz und die Lackschichten mehrere
Jahrzehnte alt. Das sieht man. Nicht auf alt gemacht, sondern wirklich alt.
Das macht den Unterschied und danach habe ich gesucht.

Warum arbeitest du gerne mit ihm zusammen?
Raun Meyn (der Gründer von FoundRe) ist Designer mit dem Auge für’s Detail.
Anfangs haben wir viele Mails geschrieben. Es ging dabei fast immer um das
„Warum“. Recycling ist eine Einstellungssache, und das musste einfach
passen. Ich wollte keinen Hersteller, der Bilderrahmen aus recyceltem Holz
produziert, weil es gerade angesagt ist.

Wie ist das Feedback von Kunden, die schon Rahmen bei dir gekauft haben?
Die Rahmen sind anders und das kommt gut an. Ich habe viele Kunden, die
immer mal wieder einen Rahmen kaufen. Das beste Feedback kommt von einer
Kundin, die die Bilderrahmen einen Tag später zurückgeben wollte – „die
anderen Rahmen sehen jetzt so langweilig aus“.

Wie siehst du allgemein die Zukunft von Produkten, die upgecycled werden?
Es entstehen täglich mehr Produkte, die aus recycelten Materialien
hergestellt werden. Jedes dieser Produkte greift dabei auf wertloses,
unbrauchbares Material zurück und läßt daraus etwas Neues, wertvolles
entstehen. Das ist großartig und hilft nicht nur Resourcen zu sparen.

Was macht Bilderrahmen aus recyceltem Holz besonders?
Das muss jeder für sich entscheiden. Für mich ist es die Individualität und
Einzigartigkeit von jedem einzelnen Bilderrahmen. Ich mag, dass jeder
Bilderrahmen ein Unikat ist und irgendwie eine Geschichte erzählen kann.
Zusammen mit Fotos oder auch Zeichnungen entstehen schöne Synergien zwischen
Rahmen und Bild, die man nicht mehr trennen möchte.

Florian Gilges im Interview

28 Feb

FERNAB VON BELIEBIG! Unter diesem Motto designt Florian Gilges Möbel und Wohnzubehör. Seine Marke gilges hat der Architekt und gelernte Tischler 2009 gegründet. Mittlerweile gibt es die Produkte des gebürtigen Bonners in ganz Europa zu kaufen – produziert werden sie allerdings in ihrer Heimat Deutschland.

gilges gibt’s übrigens auch ab heute im Designer-Sale! Einfach mal nachschauen unter http://www.bamarang.de!

Designer Florian Gilges

Herr Gilges, eigentlich haben Sie nach Ihrer Tischlerausbildung ja ganz klassisch Architektur studiert. Wie kam es denn dann zum Möbeldesign? 

Möbel aus dem Werkstoff Holz waren schon lange vor meiner Ausbildung zum Tischler eine Leidenschaft. Während des Studiums habe ich Entwurfsstrategien erlernt, außerdem brachte es mir den Umgang mit Formen, Farben und Materialien näher. Außerdem habe ich gelernt mit verschiedenen Programmen umzugehen, mit denen ich auch heute noch sehr viel arbeite.

2009 haben Sie gilges gegründet. Wie kamen Sie auf die Idee, Ihr eigenes Label auf den Markt zu bringen?

Dafür gab es eigentlich kein ausschlaggebendes Ereignis. Entweder man macht es einfach, oder man ärgert sich später, es nie getan zu haben.

Beschreiben Sie den Stil von gilges in drei Worten.

Minimalistisch. Grafisch. Markant.

Wie entwickeln Sie Ihre Produkte? 

Manchmal ist die Idee einfach so da, manchmal ist es ein langes Herantasten. Genauso is es mit der Produktentwicklung – manchmal passt alles auf Anhieb und manchmal ist es eine endlose Prototypenschlacht.

Sie arbeiten viel mit Modulen. Welchen Vorteil hat das denn? 

Der Vorteil von Modulsystemen ist ihre große Flexibilität. Das erhöht die Langlebigkeit. Möbel von Gilges sind keine Wegwerfprodukte, sondern sollen dem Kunden lange Freude bereiten. Außerdem ermöglichen modulare Konstruktionen es, die Produktionskosten zu senken. Da wir ausschließlich in Deutschland produzieren, ist das natürlich besonders wichtig.

Wen möchten Sie mit Ihren Möbeln ansprechen?

Alle die, denen sie gefallen. Da fast alle Entwürfe aus Eigenbedarf entstanden sind, bin ich so gesehen meine eigene Zielgruppe. Es hat sich gezeigt, das die gilges-Zielgruppe weit gefächert ist.

Wer ist alles am Designprozess bei gilges beteiligt?

In der Regel entwerfe ich die Produkte ganz allein –  aber meine Frau ist die harte Korrektur. Ohne Sie wären die Möbel nicht so wie sie sind. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Straßenkunst

25 Feb

Bunter Sonntag

19 Feb

 

Gesehen in der Reichenbachstraße München.

Liebe Frieden Glück

16 Feb

Liebe Frau Peisl,

wir finden nicht nur den Namen Ihres Design-Labels großartig, sondern bewundern Ihr soziales Engagement. Und freuen uns darüber, dass sie uns im Interview erklären, warum der Name bei Ihnen Programm ist.

Herzlichst,

Project Bamarang

PS: Einige der Produkte gibt’s ab heute im Designer-Sale auf http://www.bamarang.de

Schon bei Ihrer illustrierten Homepage fällt auf: Sie scheinen ein Faible für liebevoll Gestaltetes zu haben. Woher kommt das?

Ich bin hauptberuflich Fotografin, da sind mir natürlich ästhetische und schön gestaltete Dinge sehr wichtig.

Fotografin und Designerin Anna Peisl

Fotografin und Designerin Anna Peisl

Sind alle Produkte Unikate?

Teilweise. Produkte wie unseren manuellen Milchschäumer und unsere Tapes lassen wir in Serie fertigen. Die aus Stoff sind jedoch fast immer Unikate. Das kommt auch daher, dass wir die Stoffe in relativ kleinen Mengen kaufen – oft auch von sozialen Einrichtungen.

Woher kam die Idee, Produkte ausschließlich in sozialen Einrichtungen fertigen zu lassen?

„Liebe Frieden Glück“ ist nicht nur der Name unseres Labels, sondern Programm. Daher war es uns immer ein Anliegen, unsere Produkte  fair und so sozial wie möglich herstellen zu lassen.

Welche sozialen Einrichtungen sind das?

Das sind Einrichtungen in und um München. In diesen Werkstätten arbeiten Menschen mit psychischen, körperlichen, aber auch sozialen Problemen und Einschränkungen.

Welche Bedeutung hat die Fertigung für die Menschen dort?

Oft landen in sozialen Einrichtungen sehr stupide und monotone Aufträge aus der freien Wirtschaft (beispielsweise Post frankieren, Einpackarbeiten oder Kopiergroßaufträge). Wir freuen uns immer wieder über den Stolz und die Motivation der Menschen, wenn sie mit schönen Materialien Sinnvolles herstellen können.

Das Atelier von Anna Peisl

Das Atelier von Anna Peisl

Wie kommen Designprodukte mit einem sozialen Hintergrund bei den Kunden an?

Sehr gut, weil Sie neben dem Erwerb eines schönen und funktionellen Artikels auch das Gefühl haben, einen sozialen Beitrag geleistet zu haben. Trotzdem müssen Kunden bei uns keinen Abstrich in Qualität, Design und Funktionalität fürchten.

Sie schreiben: „Die Sortimentsauswahl richtet sich nach dem Können und den Fähigkeiten der körperlich Behinderten und psychisch Kranken.“ Steht der soziale Aspekt also immer an erster Stelle?

Absolut. Bedingung ist immer, dass sich unsere Produkte in sozialen Werkstätten herstellen lassen. Da mir aber gutes Design auch sehr wichtig ist, haben wir nur eine kleine, feine Produktpalette, die beide Aspekte vereinbart. Es passiert also immer wieder, dass wir Ideen verwerfen, weil sie sich nicht in sozialen Werkstätten verwirklichen lassen.


Pralinenwunder

14 Feb

So funktionierts! Jetzt im Sale auf www.bamarang.de: Das Pralinenherstellungs-Set Chobocca. Damit wird jeder zum Chocolatier!

Street Style No. 1

13 Feb
Vilde Mariussen, Studentin, aus Norwegen

Vilde Mariussen, Studentin, aus Norwegen

Dein Stilvorbild?

Die Burlesque-Tänzerin Dita von Teese

Wer oder was inspiriert Dich?

Bei Kleidung, Haare und Make-up sind es die 30er, 40er und 50er Jahre. Inspirationen finde ich oft in alten Filmen und Fotografieren. Ikonische Frauen wie Marilyn Monroe, Lauren Bacall und Bettie Page haben alle einen enormen Einfluss auf das, was ich anziehe. Ich mag das weibliche Schönheitsideal der damaligen Zeit.

Wo kaufst Du Deine Kleidung und Accessoires?

Meistens werde ich in Vintage- und Second-Hand-Läden fündig, oft auch online, zum Beispiel bei eBay und Etsy. Ich bin aber auch ein großer Fan von Vintage-Labels wie Vivien of Holloway, What Katie Did, Heyday und Miss L’Fire.

Verrätst Du uns, wie man diese Frisur hinbekommt?

Ich benötige eine Haarrolle, die man in der Drogerie kaufen kann. Erst Haare nach vorne kämmen, dann rund um die Rolle wickeln und Haarnadeln benutzen, um sie seitlich festzustecken. Das Haar so verteilen, dass die gesamte Haarrolle bedeckt wird.